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Oberfränkisches Know-how für den Porsche Panamera

REHAU unterstützt sportlichen Auftritt an Heck und Front

Oberfränkisches Know-how für den Porsche Panamera Im Porsche Panamera steckt viel Entwicklungsarbeit von REHAU
Wenn die ersten Fahrzeuge aus der vierten Baureihe von Porsche über die Straßen rollen, steckt darin auch Entwicklungsarbeit von REHAU. Unter anderem liefert das Unternehmen Tankklappenmodule, Rohluftleitungen oder die Front- und Heckverkleidung aus verschiedenen Werken ans Band nach Leipzig. Mit intelligenten polymeren Lösungen wie diesen unterstützen die Tüftler vom Standort Rehau die Leichtbauphilosophie des Panamera.

Über drei Jahre begleiteten die Entwickler Porsche bei den verschiedenen Bauteilen, darunter auch die Front- und Heckstoßfänger des Gran Turismo. „Für den Panamera haben wir mit der Bug- und Heckverkleidung die größten polymeren Bauteile ohne Strukturbauteile für die Automobilindustrie realisiert“, erklärt Dr. Ralph Schaidhauf, Projektleiter bei REHAU am Stammsitz der weltweit tätigen Unternehmensgruppe. Für die lackierten Außenanbauteile kommt zum ersten Mal eine eigens entwickelte Materialrezeptur des Polymerspezialisten zum Einsatz - speziell abgestimmt auf die Anforderungen von Porsche.

Kommt der Abruf aus dem Porsche-Werk in Leipzig, läuft auch im REHAU Werk Brake die Just-in-Sequence-Lieferung der Front- und Heckstoßfänger an, damit die in 17 verschiedenen Serienfarben lackierten Bauteile innerhalb von 28 Stunden in der Fertigung des Reisesportwagens in Leipzig zur Verfügung stehen. Lamellen und Blende hinten - lackiert in Titansilber - für die verschiedenen Fahrzeugvarianten und die Halterahmen seitlich gehen aus dem REHAU Werk im mittelfränkischen Feuchtwangen nach Brake zur Endmontage. Direkt ans Band in Leipzig geht das Innenleben des Tankklappenmoduls, während die Klappe selbst aus dem niederbayerischen REHAU Werk Viechtach direkt in die Karosseriefertigung nach Hannover geliefert und dort mit der Karosse lackiert wird.

Blickfang am Heck
Ein Blickfang am neuen Porsche ist der ausfahrende Heckspoiler: Die Spritzgussteile entsprechen nicht nur den hohen Designvorgaben von Porsche, sondern müssen auch die komplexen technischen Anforderungen meistern - eine echte Aufgabe für die Ingenieure aus Rehau. Vom REHAU Werk Brake aus gehen die lackierten Blenden für die Basisversion direkt nach Leipzig ans Band beziehungsweise die lackierte Mittelblende und die beiden Flügel für die Turbo-Version über das REHAU Werk Moravska Trebova, wo die restlichen Bauteile gefertigt und konfektioniert werden, an den Zulieferer der technischen Komponenten.

Luft für sportliche Höchstleistungen
Die Bauteile aus dem REHAU Werk Marlesreuth sorgen für genügend Puste für die sportlichen Höchstleistungen des Panamera. Für die Rohluftleitungen zum Motor war neben der Werkstoffkompetenz des Polymerspezialisten höchste Formtreue der Bauteile zur Einhaltung der der niedrigen Strömungsverlustziele gefordert. Die Vorgaben der Porsche-Konstrukteure aus Weissach lassen hier nur geringe Toleranzen zu.

„Es ist uns gelungen, den Kunden Porsche von unserer Qualität und unserer Leistungsstärke zu überzeugen“, sagt Frank Schellenberg, der zuständige Kundenverantwortliche für Porsche bei REHAU. „Das Lob seitens Einkauf und Technik ist eine Bestätigung dieser Kundenzufriedenheit, wie sie besser wohl nicht messbar ist.“ Diese Anerkennung gelte es nun nachhaltig zu sichern, so Schellenberg weiter.

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© REHAU AG + Co, 2012
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